Halloween-Party der Pfadfinderstufe

Am 9.11. trafen um 18 Uhr so langsam die ersten Gangster ein. Nachdem alle ihre Beute in den Gruppenraum gestellt hatten, sahen wir den Film „Nightmares“ (Vielen Dank an Prat Steffen, der die Technik gekapert hat – Danke). Anschließend unterhielten wir uns und spielten Spiele wie zum Beispiel Uno oder Blackstorys.
Als die Vorbereitungen für das Abendessen getroffen waren und das Buffet aufgebaut, aßen wir und manch einer kam vor lauter Gesprächen fast nicht zum Essen.
Das machte aber nichts, denn im Anschluss an das Abendessen spielten alle das Spiel Werwölfe (an dieser Stelle auch einen schönen Dank an Zyklop Basti – Du warst ein klasse Spielleiter, hattest alles im Blick, auch mit nur einem Auge ) und es wurde schon fleißig Knabberei durchgegeben. Bei diesem Spiel gibt es drei Seiten, die alle gewinnen möchten. Das sind die Dorfbewohner, die Werwölfe und der Vampir. Nun, die Werwölfe gewannen dieses Spiel. War das ein schlechtes Omen für die folgende Nachtwanderung? Auch dabei ging es um die böse Seite… Eine Hexe treibt ihr Unwesen rund um Höxter und ihr Quartier ist in Ottbergen!
Sie hat schon zwei unschuldige Kinder umgebracht und unsere mutige Gruppe sollte sie in ihrem Wahnsinn nun stoppen. Die mutigen Dämonenjäger Robert und Andree haben bereits ihr Glück versucht, doch, ach Schande, vergebens. Sie trugen schwerste Verletzungen davon. Würden wir es wagen, uns der Hexe in den Weg zu stellen?
Ja, wir wagten dieses Abenteuer und das Gruseln begann. Wir machten uns auf den Weg in Richtung Schießstand. Unsere Mission war klar: Die Hexe erfolgreich finden und töten, unser Ziel auch, nämlich der Stoot, nur eins war plötzlich mitten im Nirgendwo ungewiss: Der Weg. Als dann auch noch klein Mibo´s Mobilfunknetz versagte und wir somit keinen Kontakt zu unseren Auftraggebern, den Dämonenjägern Robert und Andree aufnehmen konnten, fühlten wir uns wie in einem Horrorfilm. Nach einigem hin und her und der Ortskunde einiger (dank Marie und der leuchtenden Anne!) fanden wir die richtigen Abzweigungen doch und als wir dann auch noch mit viel Mühe angebrachten Knicklichter entdeckten, wussten wir, dass wir richtig waren. Also setzten wir uns wieder in Bewegung und im Wald wurde es immer dunkler… Als dann auch noch Hedda und Leon entführt wurden, fanden wir unsere innere Mitte nicht mehr – und die vom Weg auch nicht.
Die Hexe hat alles getan, um uns zu stoppen… doch leider mit wenig Erfolg. Wir erreichten eine geheimnisvolle Lichtung und vor uns schwebte eine Gestalt. Die Hexe wollte sie anzünden, doch aufgrund des Hurrikans konnte sie ihre kompletten Zauberkräfte leider nicht entfalten. Nach dem 20. Versuch kam endlich das erlösende „Puff“ (ein richtiges „Peng“ war das ja nicht :D).
Mona marschierte voran und erwies eine Portion Mut und grub den Zauberspruch unter lauter lebenden (!) Maden aus:
„Verdorbenes Blut und faules Fleisch
Verdorbenes Blut und faules Fleisch
Fahr zur Hölle!“

… und die böse Hexe fuhr zur Hölle. So war sie besiegt und die Gefahr überstanden.
Und die Moral von der Geschicht´?
Traue niemals einem Bösewicht!
Wieder im Pfarrheim angekommen, feierten wir im Nebel und mit schaurig-schöner Musikbegleitung den Geburtstag von Steffen.
Anschließend beschlossen wir, unsere Schlafsachen aufzubauen und dann dort ein bisschen Wahrheit oder Pflicht zu spielen.
Mit Schokoküssen, Gummibärchen und Chips ausgerüstet wurde aus dem „bisschen“ schnell drei Stunden voller Spaß. Kein Wunder, dass alle am nächsten Morgen ein bisschen müde waren – außer Megan, die ist nämlich beim zweiten Durchgang schon eingepennt.
Der nächste Morgen begann, wir frühstückten und während wir noch zwei Runden Werwölfe spielten, trudelten schon die ersten Eltern ein.

Schön, dass ihr da wart.
Uns hat es viel Spaß gemacht!
Luisa Scheideler und Luisa Koke

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